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Umwälzpumpe

Heizungspumpen werden in der Regel benötigt, um das warme Wasser der Heizungsanlage durch die Rohre zu den Heizkörpern zu pumpen. Damit dies ohne Probleme und Überraschung erfolgen kann, wurden in der Vergangenheit vorzugsweise Pumpen mit einer etwas höheren Leistung eingebaut. Die alten Umwälzpumpen haben meist eine Leistungsaufnahme von 60 bis 100 Watt und arbeiten ineffektiv, weil sie nur zehn bis 15 Prozent der elektrischen Energie in Pumpleistung umsetzen. Zudem werden sie gelegentlich das ganze Jahr betrieben, obwohl sie nur in den Wintermonaten benötigt werden.

Optimierte Umwälzpumpen erbringen mit 70 – 80 Prozent geringerer Leistungsaufnahme die gleiche Förderleistung wie eine ineffiziente, alte Pumpe. Grundlage ist ein sehr effizienter Elektromotor mit Permanentmagnet-Technik. Jedes Jahr werden in Deutschland rund zwei Mio. neue Umwälzpumpen eingesetzt, aber die wirklich effizienten Pumpen werden aus Unkenntnis oder auch weil sie höhere Investitionskosten aufweisen zu selten ausgewählt und eingebaut.

Bei den bestehenden Anlagen kann eingespart werden, indem man (sofern die Heizungspumpe die Möglichkeit bietet) auf die „nächst niedrigere“ Leistungsstufe herunterschaltet und die Heizungspumpe, sofern in der Nacht kein Heizwärmebedarf auftritt, durch eine Zeitschaltuhr während der Nachtstunden ganz ausschaltet.