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Glossar

Amortisationszeit
Gibt an, nach welcher Zeit das für die Investition benötigte Kapital (Geld) durch die Energiekosteneinsparung zurückgeflossen ist.

Barrel
Maßeinheit, die insbesondere bei der Erdölförderung von Bedeutung ist. Ein Barrel Rohöl entspricht etwa 159 Litern.

Blockheizkraftwerk (BHKW)
Spezielle Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage zur kombinierten Erzeugung von Strom und Wärme. In der Regel treibt ein Gasmotor den Generator an. Neben dem so gewonnenen Strom wird auch die Abwärme des Motors ausgenutzt.

Brennwertkessel
Heizkessel für die Warmwasserheizung, der im Unterschied zu konventionellen Heizkesseln die Energie des eingesetzten Brennstoffes nahezu vollständig nutzt, da hierbei auch die im Abgas entstandene Kondensationswärme genutzt wird.

CO2-Äquivalente
Gibt an, wieviel ein Treibhausgas zum Treibhauseffekt beiträgt. Als Bezugsgröße gilt Kohlenstoffdioxid.

Emissionen
Bedeutet allgemein das Aussenden von Störfaktoren in die Umwelt z.B. Schadstoffe und Lärm.

Endenergie
Bezeichnet die Energie, welche dem Endverbraucher nach Gewinnung (z.B. Ölbohrturm), Umwandlung (z.B. Raffinerien) und Transport (z.B. Stromnetz) in Form von Erdöl, Gas, Strom etc. zur Verfügung steht.

Energie
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.

Erneuerbare- Energien- Wärmegesetz (EEWärmeG)
Das Wärmegesetz legt Mindestanforderungen für Neubauten fest, in welcher Art und Größenordnung Erneuerbaren Energien eingesetzt werden müssen.

Erneuerbare –Energien-Gesetz (EEG)
Gesetz, das den Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung als zentrales Element für Klimaschutz, Umweltschutz, nachhaltige Entwicklung fördern soll. Es regelt die Abnahme und die Vergütung des aus erneuerbaren Energien gewonnen Stroms durch Stromversorgungsunternehmen.

EU-Gebäudeenergieausweis
Der Energieausweis gibt Auskunft über den Norm-Energieverbrauch eines Gebäudes unabhängig vom Nutzerverhalten. Der Ausweis verpflichtend vorzulegen bei Verkauf, Neuvermietung oder -verpachtung des Gebäudes.

Feinstaub
Feinstaub bezeichnet die Masse aller im Gesamtstaub enthaltenen Partikel, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner als 10 µm ist.

Fernwärme
Fernwärme kommt meist aus Heizkraftwerken (Strom- und Wärmeerzeugung) oder aus Heizwerken (ohne Stromerzeugung) und wird über längere Wege zu den Nutzern transportiert.

Fossile Energieträger
Die in der erdgeschichtlichen Vergangenheit entstandenen Energieträger. Dazu zählen Erdöl, Stein- und Braunkohle sowie Erdgas. Bemessen am menschlichen Zeithorizont sind fossile Energieträger nicht erneuerbar.

Generator
Ein Generator wandelt Bewegungsenergie bzw. mechanische Energie in elektrische Energie um.

Geothermie
Energetische Nutzung der Erdwärme.

Graue Energie
Bezeichnet jene Energie, die für die Herstellung eines bestimmten Produktes aufgewendet wurde.

Grundlast
Die Stromerzeugungsleistung, die ständig – also Tag und Nacht sowie Sommer und Winter – nachgefragt wird.

Heizenergieverbrauchskennwert
Dieser Wert zeigt an, wie viel Heizenergie jährlich bei einem konkreten Gebäude pro Quadratmeter Wohnfläche verbraucht wird.

Holzpellets
Zu ca. 5 cm verdichtete Presslinge aus Holzspänen die als Brennmaterial für Pelletsheizungen dienen.

Kelvin
Basiseinheit der thermodynamischen Temperatur. Der Nullpunkt der Kelvinskala liegt am absoluten Nullpunkt bei −273,15 °Celsius. Eine Temperatur von 2.700 Kelvin entspricht daher etwa 2.427 °Celsius.

Kohlendioxid (CO2)
Bei der Verbrennung fossiler Energieträger entsteht Kohlenstoffdioxid, eines der wesentlichen Treibhausgase.

Kollektoren
Der Kollektor einer Solaranlage fängt die Sonnenstrahlen ein und wandelt sie in Wärme zur Warmwassererzeugung um.

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Gleichzeitige Erzeugung von Strom und Nutzwärme. Die eingesetzte Energie (z.B. Heizöl, Erdgas) kann hierdurch sehr viel effizienter genutzt werden als bei der herkömmlichen Erzeugung über getrennten Anlagen.

Kyoto-Protokoll
In dem Abkommen von 1997 - unterzeichnet in der japanischen Stadt Kyoto - wurde vereinbart, dass die Industriestaaten ihren Ausstoß an Treibhausgasen bis 2012 um insgesamt 5,2 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 verringern. Entwicklungsländer haben das Abkommen ebenfalls unterzeichnet, sind aber von den Verpflichtungen befreit.

Leerlaufverlust
Darunter versteht man z. B. im Zusammenhang mit elektrischen Geräten den Verbrauch von Strom, ohne dass eine notwendige Leistung gefordert wird.

Leistung
Leistung (engl. power) ist die pro Zeit gelieferte Energie. Sie besitzt die Einheit Watt bzw. Kilowatt.

Lumen
Maßeinheit für Lichtstrom, oft gemessen in Lumen je Watt Leistung. Das Verhältnis von Lichtstrom und Leistungsaufnahme wird als Lichtausbeute bezeichnet.

Nachhaltigkeit
Eine Wirtschaftsweise wird als nachhaltig bezeichnet, wenn nicht mehr Rohstoffe und Ressourcen verbraucht werden als nachwachsen.

Niedrigenergiehaus
Mit der Energieeinsparverordnung von 2002 ist der Niedrigenergiehaus-Standard für alle Neubauten verbindlich. Für Niedrigenergiehäuser genügen etwa drei bis sieben Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr.

Nutzenenergie
Die Nutzenenergie entspricht dem tatsächlichen Energiebedarf. Nutzenergieformen sind z.B. Raumwärme und Licht. Sie ergibt sich aus der Endenergie vermindert um die Verluste der Anlagentechnik.

Passivhaus
Ein Haus mit sehr geringem Heizenergiebedarf, das ohne konventionelle Heizung auskommen kann.

Photovoltaik
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie (Strom).

Plusenergiehaus
Beim Plusenergiehaus handelt es sich um ein Gebäude, das rechnerisch während der Nutzung mehr Energie gewinnt, als es verbraucht.

Primärenergie
Primärenergie bezeichnet die theoretisch enthaltene Energie (ohne jegliche Verluste) in Kohle, Öl, Gas, Wind, fließendem Wasser etc. Demgegenüber ist Strom eine Sekundärenergie, da sie nicht direkt in der Natur vorkommt, sondern durch Umwandlungsprozesse aus Primärenergieträgern gewonnen wird.

Regenerative Energien
Als regenerative oder erneuerbare Energien bezeichnet man die Energiequellen oder Energieträger, die sich auf natürliche Weise in menschlichen Zeitmaßstäben erneuern. Sie stehen im begrifflichen Gegensatz zu fossilen (Kohle, Erdöl, Erdgas) und atomaren (Uran) Energieträgern, die sich im Laufe von Jahrmillionen in geologischen Prozessen gebildet haben.

Solarthermische Anlage
Anlage zur Gewinnung von Warmwasser durch die Sonne mit Hilfe von Sonnenkollektoren. Teurere solarthermische Kombinationsanlagen können auch zur Heizungsunterstützung dienen.

Spitzenlast
Die Kraftwerksleistung, die nur an wenigen Stunden oder einigen Tagen im Jahr nachgefragt wird.

Stand-by-Betrieb
Zustand der Bereitschaftshaltung, von dem aus ein elektrisches Gerät in den Normalbetrieb leichter übergehen kann, als wenn es vollkommen ausgeschaltet worden wäre.

Steinkohleeinheit (SKE)
Eine Tonne SKE entspricht dem Energiegehalt einer Tonne Steinkohle oder 8.140 kWh oder rund 814 Liter Heizöl.
Strahlregler
Auch Mischdüse oder Luftsprudler genannt, vermindern die Strahlregler den Wasserdurchfluss am Wasserhahn und sparen dadurch Wasser.

Stützakku
Ein so genannter Akku sorgt z. B. bei Faxgeräten dafür, dass bei längerem Stromentzug (z. B. Stromausfall) keine Daten verloren gehen.

Tauwasser
Tauwasser fällt an, wenn Luft durch Abkühlung nicht mehr die in ihr enthaltene Wassermenge gasförmig halten kann. Es kommt zur Kondensation. Häufig fällt Tauwasser an der Innenseite von Wärmebrü-cken an (z.B. Raumecken) und begünstigt Schimmelpilzbildung.

Treibhausgase
Gase, die zum Treibhauseffekt beitragen. Sie können natürlichen oder anthropogenen Ursprungs sein. z.B. Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NOx).

Umwälzpumpe
Die Pumpe transportiert das warme Wasser aus dem Heizkessel zu den Heizkörpern. In vielen Einfamilienhäusern ist sie bezüglich ihres Stromverbrauchs überdimensioniert.

U-Wert
Der U-Wert, früher auch k-Wert genannt, ist ein Maß für die Güte der Wärmedämmung. Er gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Er wird gemessen in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m2K). Je niedriger der U-Wert ist, desto geringer sind die Wärmeverluste und desto besser ist die Wärmedämmung eines Hauses.

Wärmebrücke
Wärmebrücken sind örtlich begrenzte Bereiche in der wärmeübertragenden Hüllfläche des Gebäudes, bei denen ein erhöhter Wärmefluss auftritt. Typische Wärmebrücken kommen an Balkonen, Bauteilanschlüssen (z.B. Decke/ Wand), Gebäudeecken und Rollladenkästen vor.

Wärmerückgewinnung
Wärmerückgewinnung findet v.a. bei Lüftungsanlagen Verwendung. Der Abluft wird durch einen Wärmetauscher ein Großteil der Restwärme entzogen und damit die Zuluft erwärmt.

Wärmetauscher
Ein Wärmetauscher überträgt Wärme von einem Medium (z.B. Wasser) auf eine anderes (z.B. Luft).

Wasserkraft
Wasserkraft gehört zu den regenerativen Energiequellen. Genutzt wird die kinetische und potentielle Energie des Wassers an Flüssen, Schleusen, Gezeitenkraftwerken und Staudämmen (Talsperren).

Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad z. B. einer Solarzelle gibt an, welcher prozentuale Anteil der auf die Zelle treffenden Energie in elektrische Leistung umgesetzt wird.

Zirkulationspumpe
Die Pumpe sorgt dafür, dass das warme Trinkwasser in den Leitungen ständig zirkuliert, damit es an den „Zapfstellen“ sofort verfügbar ist.