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Feuchtigkeitsprobleme und Schimmelbildung

Pilzsporen finden sich insbesondere im Sommer in der Außenluft. Bei trockener, warmer Witterung geben vor allem die Schwärzepilze große Sporenmengen in die Luft ab. Die Sporen der Außenluft finden sich entsprechend auch regelmäßig in Innenräumen. Diese normalen Anflugsporen haben bei intakter baulicher Wohnraumsituation keine Chancen zum Überleben. Bei ungünstigen Bedingungen in den Innenräumen können sich die Schimmelpilze jedoch gut entwickeln und sowohl zu Schäden der Bausubstanz als auch der Gesundheit führen. 

Schimmelpilze benötigen zum Wachstum eine hohe Luftfeuchte (65 - 85%). In Innenräumen besiedeln sie daher vorwiegend Keller, Bäder, Fensternischen, Klimaanlagen, Luftbefeuchter und kalte Wandstellen, an denen sich die Luftfeuchtigkeit abschlagen kann. Insbesondere kann sich dort Schimmel bilden, wo die kalten Wandflächen von Schränken oder Bücherregalen verstellt sind und kein Luftaustausch stattfindet. 

In Wohnungen mit alten Fenstern findet in der Regel ein hoher Luftaustausch mit der Außenwelt statt, weil die Fenster undicht sind. Im Winter kann so laufend kalte und relativ trockene Luft durch die Ritzen dringen. Das ist schlecht für den Energieverbrauch, führt aber dazu, dass die Luftfeuchtigkeit in den Räumen eher niedrig ist. 

Bei neuen Fenstern und dichten Fugen, wird der Luftaustausch unterbunden. Feuchtigkeit, die durchs Duschen, durchs Kochen oder durch den Atem in die Luft abgegeben wird, führt zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit im Raum und zur Kondenswasserbildung an kalten Oberflächen. Dadurch können Schimmelpilze geeignete Lebensbedingungen vorfinden. Deshalb ist richtiges Lüften sehr wichtig um Schimmelbildung zu vermeiden (siehe Abschnitt richtiges Lüften).


Bevorzugte Stellen der Schimmelbildung ( Quelle: Wuppertal Institut)