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Betriebszustände von Elektrogeräten

Unter Leerlauf wird der Zeitraum verstanden, in dem das Gerät angeschaltet ist, aber nicht genutzt wird. Es gibt dabei vier verschiedene Gerätezustände mit jeweils unterschiedlich hohem Energieverbrauch.

Betriebszustände von elektrischen Geräten (Quelle: ISI 2000) 

Manche Geräte sind in ständiger Betriebsbereitschaft sobald sie angeschaltet sind und verbrauchen dabei genauso viel Strom wie in der eigentlichen Nutzungszeit.

Der Stand-by Modus ist vor allem bei Fernsehgeräten bekannt. Das Gerät ist in ständiger Bereitschaft, damit über die Fernbedienung das Ein- und Ausschalten sowie die Programmwahl möglich werden. Bei älteren Geräten wird gleichzeitig die Bildröhre vorgeheizt, was eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von 3 bis 8 Watt mit sich bringt.

Manche Geräte gehen nach einiger Zeit, in der sie nicht genutzt werden, von selbst in den Sleep-Mode (insbesondere Computer und deren Bildschirme haben diese Funktion).

Zu den Leerlaufverlusten gehören auch die Scheinausverluste im sogenannten Off-Mode. Das Gerät ist dabei scheinbar ausgeschaltet und übt keine Funktion mehr aus, verbraucht aber dennoch Strom. Zu diesen Geräten gehören insbesondere Drucker, Scanner, Computer, Halogenleuchten, Lautsprecherboxen, CD-Player, Sattelitenempfänger und andere Geräte.

Bei ihnen ist das Netzgerät noch aktiv, weil der Aus-Schalter auf der Niederspannungsseite eingebaut ist. Das spart dem Hersteller einige Cent Produktionskosten, verursacht aber auf Dauer erhebliche Scheinaus-Stromkosten, die dem Gerät nicht anzusehen sind, weil der Geräteschalter auf „Aus“ steht und kein Lämpchen oder LED mehr an ist.

Erst die vollständige Trennung vom Netz, durch Stecker ziehen oder Abschalten des Netzanschlusses garantiert, dass das Gerät keinen Strom mehr verbraucht.