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Nebenkostenabrechnung

In den meisten Fällen werden die Haushalte jährliche Nebenkostenabrechnungen von ihrem Vermieter oder einer Abrechnungsfirma erhalten, in denen die Kosten für Wasser und Heizenergie aufgelistet sind. Die gesetzliche Grundlage für die Nebenkostenabrechnungen liefert die novellierte Heizkostenverordnung, die seit dem 1.1.2009 in Kraft getreten ist. 

Erfassung der Verbrauchsmengen

Um den Energie- und Wasserverbrauch in einem Mietsgebäude auf die einzelnen Bewohner umzulegen, gibt es verschiedene Messapparaturen. An Heizkörpern befinden sich in der Regel Verdunstungs-Heizkostenverteiler, in jüngerer Zeit werden aber auch digitale Geräte eingesetzt.

Wasserzähler erfassen häufig sowohl die Kalt- als auch die Warmwassermengen.

 

Heizkostenverteiler Verdunstung, Quelle: IstaHeizkostenverteiler elektronisch, Quelle: MinolWasserzähler,
Quelle: Techem


Aufteilung Warmwasser

Die Verteilung der Kosten für Warmwasser wird mit 50 - 70% in Abhängigkeit des tatsächlichen Verbrauchs, der Rest über die Wohnfläche verteilt. 

Aufteilung Heizenergie

In Gebäuden mit einem Baujahr älter als 1994 oder in Gebäuden, die mit Gas oder Öl versorgt werden, müssen 70% der Kosten für Heizenergie in Abhängigkeit vom tatsächlichen Verbrauch verteilt werden. Die restlichen 30% werden über die Wohnfläche verteilt. 

Beispiel

Der Warmwasserverbrauch in der Beispielrechnung liegt bei 170 m³ mit einem Preis von 6,65 Euro/m³. In diesem Fall handelt es sich bereits um den Bruttopreis. 

Der Kaltwasserverbrauch kann mit 374 m³ und einem Bruttopreis von 3,51 Euro abgelesen werden (Trinkwasser und Abwasser). 


Beispielauszug einer Nebenkostenabrechnung, Quelle: Techem