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Einordnung des Stromverbrauchs

Nachdem der Berater der Stromrechnung die Daten entnommen hat, sollte er eine Einschätzung abgeben, ob sich der Haushalt sparsam verhält oder im Vergleich zu anderen Haushalten eher verschwenderisch mit Strom umgeht (siehe Tabelle). 

Die Höhe des Verbrauchs ist in erster Linie davon abhängig, wie viele Personen im Haushalt leben. Der spezifische Verbrauch pro Kopf wird dabei kleiner, je mehr Personen sich im Haushalt befinden, da z.B. der Stromverbrauch eines Kühlgeräts in Ein- und Zwei-Personen-Haushalten in gleicher Größenordnung liegt. 

Ein weiterer wesentlicher Einflussfaktor ist die Frage, ob Warmwasser elektrisch oder durch das zentrale Heizsystem bereitet wird. Im ersten Fall liegt der Stromverbrauch wesentlich höher als in gleichgroßen Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung. 

In Einfamilienhäusern muss berücksichtigt werden, dass der Stromverbrauch der Heizungsanlage - insbesondere der Heizungspumpe - im Gesamtverbrauch enthalten ist. Die Höhe des zusätzlichen Verbrauchs ist abhängig von der Leistungsaufnahme und kann im Allgemeinen mit etwa 300 kWh pro Jahr angenommen werden. 

Wer mit einem Gasherd kocht, spart gegenüber dem Durchschnittshaushalt Strom für den Elektroherd ein. 


Einordnung des Stromverbrauchs (Quelle: EA NRW und eigene Angaben)