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Halogenlampen

Halogenlampen sind weiterentwickelte Glühlampen, bei denen der Glühfaden durch ein Halogengas umgeben ist. Bei einer Betriebstemperatur von ca. 3.000 K erreichen sie eine Lichtausbeute von ca. 25 lm/W (Glühlampe ca. 15 lm/W, Energiesparlampe 60 lm/W). Sie sind damit etwa 20 bis 30% effizienter als Glühlampen. Ihre Lebensdauer beträgt etwa 2.000 Benutzungsstunden. Daneben gibt es verbesserte sogenannte IRC-Halogenlampen, bei denen der Glaskolben innen mit einer speziellen  Infrarot-Beschichtung (IRC) beschichtet ist, die die Infrarotstrahlung der Lampe reflektiert und an den Glühfaden zurückgibt. Durch diesen Effekt erzielt die IRC-Halogenlampe eine um etwa 30% höhere Lichtausbeute als eine gewöhnliche Halogenlampe und verfügt mit etwa 4.000 Benutzungsstunden über eine deutlich höhere Lebensdauer. Dennoch sind auch IRC-Halogenlampen nicht einmal halb so effizient wie durchschnittliche Energiesparlampen.

Glaskolben einer Halogenlampe 

Neben den (Hochvolt-)Halogenlampen, die mit der normalen Netzspannung (230 Volt) betrieben werden, gibt es auch Niedervolt-Halogenlampen mit einer Versorgungsspannung von 12 oder 24 Volt. Sie sind deshalb mit einem Transformator ausgestattet, der die Netzspannung auf die benötigte Niederspannung herunter transformiert. Bei diesen Systemen ist darauf zu achten, dass der Ein- und Ausschalter für die Leuchte auch den Transformator vom Netz trennt, da ansonsten ständig Stillstandsverluste am Transformator auftreten.

Hinweis: Halogenlampen sollten grundsätzlich eine Glasabdeckung besitzen, da die entstehende UV-Strahlung die Bindehaut gefährdet und sogar einen Sonnenbrand auslösen kann. Durch höhere Temperaturen besteht Brandgefahr, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden.